Smarte Architektur

Ein Zuhause, das Situationen erkennt – und passend darauf reagiert.

Licht, Heizung, Rollläden, Wetter, Anwesenheit und viele weitere Informationen können zusammenspielen, statt unabhängig voneinander zu funktionieren.

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Was kann mein Zuhause?

Es kann auf das Wetter reagieren, offene Fenster berücksichtigen, die Beleuchtung steuern, Temperaturen messen und anpassen oder Verbräuche sichtbar machen.

Und das sind zunächst nur einzelne Möglichkeiten.

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Der Alltag hält sich nicht immer an einen Zeitplan.

Ferien, schulfreie Tage oder Übernachtungsgäste verändern gewohnte Abläufe. Deshalb können sich auch automatisierte Funktionen an diese Situationen anpassen – statt jeden Tag dasselbe Programm auszuführen.

Wie wäre es, wenn Licht, Heizung und Rollläden darauf reagieren würden?

Ferien, schulfreie Tage und Übernachtungsgäste beeinflussen Licht, Heizung und Rollläden.

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LICHT

Gutes Licht muss nicht ständig bedient werden.

Je nach Tageszeit, natürlichem Lichteinfall und Stellung der Rollläden kann sich die Beleuchtung ergänzend anpassen. Helligkeit und Lichtstimmung werden dabei schrittweise und möglichst unauffällig angepasst.

HEIZUNG

Wärme dann, wenn sie gebraucht wird.

Tagesstruktur, Wochenende, Ferien, Gäste, Außentemperatur oder geöffnete Fenster können die Heizungsregelung beeinflussen – statt ausschließlich einem starren Zeitplan zu folgen.

Eine gute Automatisierung fällt möglichst wenig auf.

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Ein offenes Fenster ist eine Information.
Ein offenes Dachfenster vor dem Regen ist eine Situation.

Ein geöffnetes Dachfenster allein muss noch kein Problem sein. Wird gleichzeitig Regen erwartet oder beginnt es bereits zu regnen, verändert sich die Situation. Dann kann aus mehreren Informationen ein sinnvoller Hinweis entstehen.

Ein geöffnetes Dachfenster und erwarteter Regen führen zu einem hilfreichen Hinweis.

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Die passende Information erscheint von selbst.

Wenn es an der Haustür klingelt, kann die Kamerasicht automatisch auf dem Dashboard erscheinen. Gleichzeitig kann ein Bild des Besuchs gespeichert und eine Benachrichtigung auf das Smartphone gesendet werden.

Auch ein verpasstes Ereignis kann später noch relevant sein.

Dashboard
Haustür
Es klingelt Kamerasicht erscheint automatisch
Beispiel einer Dashboard-Ansicht

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Komfort behalten. Unnötigen Verbrauch vermeiden.

Ein smartes Zuhause kann für angenehme Temperaturen, passende Lichtverhältnisse und einen komfortablen Alltag sorgen – und gleichzeitig darauf achten, dass dafür nicht mehr Energie eingesetzt wird als notwendig.

Dabei kann Concierge viele kleine Situationen im Alltag berücksichtigen.

Heizung

Die Heizung sorgt für angenehme Temperaturen. Wird ein Fenster geöffnet oder ein Raum gerade nicht genutzt, kann Concierge darauf reagieren und unnötiges Weiterheizen vermeiden.

Rollläden

Die Rollläden können auf Sonne, Tageszeit und die Situation im Raum reagieren. So bleibt der gewünschte Komfort erhalten, während eine unnötige Aufheizung der Räume reduziert werden kann.

Licht

Die Beleuchtung kann sich danach richten, wie viel Licht tatsächlich benötigt wird. Ist bereits genügend Tageslicht vorhanden, muss nicht mehr künstliches Licht eingesetzt werden als notwendig.

Der Komfort bleibt. Nur unnötiger Verbrauch wird vermieden.

Viele dieser kleinen Entscheidungen können im Hintergrund stattfinden, ohne dass im Alltag ständig darüber nachgedacht oder etwas eingestellt werden muss.

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Verbrauch verstehen statt nur ablesen.

Strom, Einspeisung, Wasser oder Heizenergie lassen sich über unterschiedliche Zeiträume sichtbar und vergleichbar machen.

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Alles im Blick – und trotzdem jederzeit steuerbar.

Viele Abläufe können automatisch stattfinden. Trotzdem kann eine zentrale Oberfläche jederzeit zeigen, was gerade im Zuhause passiert – und bei Bedarf die direkte Bedienung ermöglichen.

Hauptansicht des Smart-Home-Dashboards
Die zentrale Übersicht des Zuhauses
Räume & Temperaturen Licht & Rollläden Energie & Verbrauch Wetter & Informationen

Die Ebene dahinter

Hinter einer einfachen Bedienoberfläche kann eine deutlich umfangreichere technische Ebene arbeiten.

Die zentrale Ansicht dient der Übersicht und Bedienung. System-, Sicherheits- und technische Informationen können davon getrennt bleiben.

System- und Sicherheitsansicht des Dashboards
System & Kontrolle

Das Dashboard ist nicht das Smart Home.
Es ist eine Schnittstelle dazu.

Automatisierung bedeutet nicht, Kontrolle abzugeben.
Manuelle Eingriffe bleiben möglich.

Wenn alles zusammenkommt

Was passiert, wenn all diese Informationen zusammenkommen?

Je mehr Bereiche miteinander verbunden sind, desto mehr Informationen entstehen. Nicht jede davon ist in jedem Moment gleich wichtig.

Genau hier beginnt Concierge.

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Concierge

Wenn viele Informationen zusammenkommen, wird entscheidend, welche davon gerade wirklich wichtig sind.

Concierge kann Informationen aus verschiedenen Bereichen des Zuhauses zusammenführen, Situationen berücksichtigen und daraus bestimmen, was im jeweiligen Moment relevant ist. Dabei können auch bereits bekannte Informationen berücksichtigt werden, damit nicht immer wieder dasselbe mitgeteilt wird.

DAS ZUHAUSE

Wetter · Kalender · Personen · Geräte · Energie · Sensoren

CONCIERGE
Informationen zusammenführen Relevanz erkennen Bekanntes berücksichtigen passende Information vorbereiten
DER RICHTIGE MOMENT

Information · Hinweis · Rückfrage · Sprache

Ein Beispiel

Nicht alles ist gleichzeitig gleich wichtig.

Morgens können ein Termin, erwarteter Regen, eine schwache Gerätebatterie und ein geöffnetes Dachfenster gleichzeitig bekannt sein. Concierge muss daraus nicht vier gleichwertige Meldungen machen.

Das offene Dachfenster zusammen mit erwartetem Regen kann jetzt relevant sein. Eine schwache Batterie kann später erwähnt werden. Ein bereits bekannter, unveränderter Zustand muss möglicherweise überhaupt nicht erneut gesagt werden.

WetterRegen erwartet
Dachfensteroffenjetzt relevant
KalenderTermin vorhanden
GerätBatterie wird schwachspäter möglich

Bekanntes berücksichtigen

Concierge kann berücksichtigen, was bereits mitgeteilt wurde.

Bleibt eine Situation unverändert, muss sie nicht bei jeder Gelegenheit erneut erwähnt werden. Verändert sie sich oder wird sie wichtiger, kann sie wieder relevant werden.

Kommunikation

Sprache ist die Schnittstelle – nicht Concierge selbst.

Relevante Informationen können zum Beispiel über vorhandene smarte Lautsprecher in natürlicher Sprache mitgeteilt werden. Auch Rückfragen können Teil der Kommunikation sein.

Concierge soll nicht möglichst viel sagen. Sondern das, was gerade wichtig ist.

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Smart kann auch lokal sein.

Ein smartes Zuhause muss für seine grundlegenden Funktionen nicht ständig mit dem Internet verbunden sein.

Licht, Heizung, Rollläden, Sensoren und andere Geräte können direkt im eigenen Zuhause miteinander verbunden werden. Auch die Regeln und Abläufe können dort ausgeführt werden.

Dadurch ist nicht für jede Funktion eine Anmeldung bei einem Hersteller oder eine dauerhafte Verbindung zu dessen Dienst notwendig.

Das Internet kann trotzdem dort genutzt werden, wo es sinnvoll ist – zum Beispiel für aktuelle Wetterinformationen.

So kann ein smartes Zuhause vieles selbst erledigen – direkt dort, wo es gebraucht wird.

IM ZUHAUSE
Kamerasbleiben im lokalen System
Sensoren
Automationen
Geräte
INTERNET z. B. Wetterinformationen

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In Entwicklung

Concierge Analytics

Aus einzelnen Messwerten können verständliche Entwicklungen werden.

Werden Werte über längere Zeit gespeichert und miteinander verglichen, können Veränderungen sichtbar werden, die bei einzelnen Zahlen kaum auffallen.

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Zeiträume vergleichen

Tage, Monate und Jahre können miteinander verglichen werden.

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Entwicklungen erkennen

Veränderungen bei Strom, Wasser, Heizung und weiteren Bereichen können über längere Zeit sichtbar werden.

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Zusammenhänge verstehen

Aus vielen einzelnen Messwerten kann so ein verständlicheres Bild davon entstehen, wie sich ein Zuhause im Laufe der Zeit verhält.

Einzelne Messwerte
→
Tage
→
Monate
→
Entwicklung Veränderung erkannt

Concierge Analytics – in Entwicklung.

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Ausblick

CDE

Concierge Decision Engine

Was wäre, wenn Concierge Informationen nicht nur einordnet und Entwicklungen erkennt – sondern daraus auch selbst Entscheidungen ableiten könnte?

CDE soll Concierge um eine weitere Ebene ergänzen. Auf Grundlage der aktuellen Situation, vorhandener Informationen und langfristiger Entwicklungen könnten mögliche Entscheidungen bewertet werden, bevor daraus eine Aktion entsteht.

01Situation erkennen
→
02Entscheidung ableiten
→
03Zunächst beobachten
→
04Ergebnis bewerten
→
05Später handeln

Die manuelle Bedienung behält dabei immer Vorrang.

Ein smartes Zuhause muss nicht von Anfang an alles können.

Es kann mit einer einzelnen sinnvollen Funktion beginnen und mit den Anforderungen wachsen. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Geräte, sondern ob daraus im Alltag ein tatsächlicher Nutzen entsteht.